Museumszug

cuprum przycięty

Was ist der Museumszug? In den letzten drei Jahren von 2013-16 setzte das Museum für Industrie- und Eisenbahnwesen in Schlesien sein bislang größtes Projekt in Sachen Aufarbeitung historischer Eisenbahntechnik um: es handelt sich dabei um die Rekonstruktion einer historischen Zuggarnitur, wie sie Ende der 50-er/Anfang der 60-er Jahres des voriges Jahrhunderts typisch war für die sog. Sudentenvorlandbahn. Diese Zuggarnitur besteht aus TKt48-18 (Baujahr 1951) sowie drei ehem. deutschen Personenwagen  der Baureihe Ci28 und Bi29. (Baujahre 1928-30). Seit 2015 verkehrt dieser Zug nach regulärem Fahrplan an speziell ausgewiesenen Tagen im Jahr über die Gleise des Sudentenvorlandes :  nach Schweidnitz, Kreisau, Reichenbach oder Waldenburg. Auch nach Breslau war der Zug schon unterwegs. In den Jahren 2015 -16 beförderte der Museumszug insgesamt 20 000 Fahrgäste, wobei er im Ganzen über 10 000 km zurücklegte.

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Den Reisenden stehen im Museumszug  in den sorgfältig und mit viel Herzblut aufgearbeiteten Wagen der 2.und 3.Klasse insgesamt 150 Sitzplätze zur Verfügung. In allen Fahrzeugen sorgt für die  Sicherheit und den Fahrkomfort der Reisenden nicht nur das Zugbegleiterteam, sondern auch ein Reiseleiter ,der in faszinierender und interessanter Weise die Fahrtteilnehmer mit Fakten, Ortschaften sowie historischen Ereignissen entlang des Schienenstrangs vertraut  macht. Fahrtrasse und Reiseziel werden niemals dem Zufall überlassen, denn die Reisenden sollen die wichtigsten und interessantesten Touristenattraktionen unserer Region näher kennenlernen; dabei wird das Augenmerk insbesondere auf die technischen Sehenswürdigkeiten gelenkt, welche ihren Beitrag dazu geleistet haben, unsere Region nicht bloß nachhaltig zu prägen, sondern sie wirtschaftlich entscheidend voran zu bringen.