STRECKEN

 

Jaworzyna Śląska liegt in unmittelbarer Nachbarschaft einer ganzen Reihe landschaftlich überaus reizvoller Eisenbahnlinien. Eisenbahnfreunde finden hier sowohl ausgesprochene Bergstrecken nach Glatz, Waldenburg oder Schreiberhau als auch Strecken mit einem weniger anspruchsvollem Profil sowie einem ruhigerem Landschaftsbild wie z. Bsp. nach Liegnitz, Schweidnitz oder nach Reichenbach. So bieten wir Ihnen Sonderzüge auf folgenden Relationen an:

  • JAWORZYNA SL. – WAŁBRZYCH – KŁODZKO – WAŁBRZYCH – JAWORZYNA ŚL. (17.04.2018 r., 17.03.2018 12.05.2018)
  • JAWORZYNA ŚL. – LEGNICA – LUBIN – LEGNICA – JAWORZYNA ŚL (7.04.2018),
  • JAWORZYNA ŚL. – WROCŁAW – WOLSZTYN – WROCŁAW – JAWORZYNA ŚL. (28.04.2018)
  • JAWORZYNA ŚL. – SZKLARSKA PORĘBA – JAWORZYNA ŚL. (26.05.2018)

Strecke Wałbrzych – Kłodzko (Nr 286)

Die Eisenbahnstrecke wurde in den Jahren 1876-1880 als Teilstück der schlesischen Gebirgsbahn errichtet; diese Gebirgsbahn stellte eine Abkürzung der Zentralen Berlin – Wiener Eisenbahn dar.  Es galt, die Schienenverbindung zwischen diesen beiden europäischen Metropolen möglichst zu verkürzen, verlief doch die bisherige und längere Trasse über Dresden und Prag, was insgesamt 120km mehr ausmachte. Es handelte sich dabei um eine der kostenaufwendigsten Investitionen, weil ingenieurstechnisch anspruchsvollsten Projekte der deutschen Eisenbahn bis 1945. Der Bau dieser Linie implizierte das Vorantreiben dreier Tunnel (darunter die beiden längsten Eisenbahntunnel auf dem Gebiet des heutigen Polen) sowie den Bau von insgesamt 10 Brücken und Viadukten. Auf ihrem gesamten Verlauf wurde diese Strecke bis heute nicht elektrifiziert.

Strecke Jaworzyna Śl. – Legnica (Nr 137)

Diese Strecke entstand In den Jahren 1844-1876 als Magistrale des Sudetengebirgsvorlandes ; Aufgabe dieser Bahnlinie war es, die Industriezentren Niederschlesiens mit denen Oberschlesiens zu verbinden. In Liegnitz wird die Kursbuchstrecke Nr. 289 erreicht, welche die Weiterfahrt nach Lüben ins dortige Kupferabbaugebiet ermöglicht. Auf ihrem gesamten Verlauf wurde diese Strecke bis heute nicht elektrifiziert.

Strecke Jaworzyna Śl. – Jelenia Góra – Szklarska Poręba (Nr 274 i 311)

Hierbei handelt es sich um eine der ältesten Bahnstrecken Europas, deren Anfänge ins Jahr 1844 zurückreichen. Diese entstand zwecks Anschluss des Sudentengebirgszuges an das Industrie- und Handelszentrum der gesamten Region – Breslau . Das gesamte 19.Jh. hindurch wurde diese Strecke sehr oft und intensiv erneuert bzw. ausgebaut. Einer der wichtigen Teile des niederschlesischen Streckennetzes ist mit ganzer Sicherheit die Linie von Hirschberg nach Schreiberhau; sie gehörte mit zu den ersten Gebirgsbahnen im damaligen Deutschen Reich, welche noch vor 1918 elektrifiziert worden sind!! Sie passiert einen der höchsten Bergpässe des östlichen Mitteleuropa – den Riesengebirgspass (Zackenbahn).

Strecke Wrocław – Poznań – Wolsztyn (Nr 271 i 357)

Die Anfänge der Eisenbahnstrecke Nr.271 gehen auf das Jahr 1853 zurück: konkret ging es darum, die beiden größten Städte des damaligen deutschen Ostens miteinander zu verbinden – Breslau und Posen. Von erheblicher Bedeutung war hierbei ferner die gute Verbindung Breslaus mit Oberschlesien, welche hierdurch optimiert werden sollte. Die Kursbuchstrecke Nr. 357 von Posen nach Wolsztyn hingegen ist eine der jüngsten Eisenbahnverbindungen in ganz Polen, ist sie doch erst im Jahre 1905 in Betrieb genommen worden. Dabei handelt es sich um eine klassische Nebenstrecke. Diese Linie ist auch nach ihrer Modernisierung der letzten Jahre nicht elektrifiziert worden.